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Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 18.05.2016 10:51Liam
Sie kam dann ins Bad und lächelte sofort ein wenig. Gut, denn so wusste ich, dass es ihr gefiel. Als sie sich auszog, konnte ich nicht anders als sie anzusehen. Und verdammt, war sie dünn. Das konnte niemals noch gesund sein und jetzt ohne Klamotten erkannte man erst wie stark sie eigentlich abgenommen hatte. Ich sah sie ein wenig geschockt an, auch wenn ich das keinenfalls mit Absicht tat. Aber es war wirklich schlimm sie so zu sehen, weil es mir einfach weh tat. Auch sie musterte meinen Körper was mir unangenehm war, aber ich konnte nichts dagegen tun. Wir stiegen dann in die Wanne und ich zog sie in meine Arme, doch sie löste sich von mir und drehte sich um. "Was ist los?", fragte ich leise und sah in ihre Augen. Sie strich dann vorsichtig über meine Brust, aber ich zuckte zusammen und nahm ihre Hand dann sanft von mir und sah sie entschuldigend an. Solche Berührungen waren einfach immer noch total schlimm für mich. Zumindest am Oberkörper. Überall anders konnte sie mich anfassen. Auch am Oberkörper ging es, nur durfte sie mich nicht mit ihren Händen berühren. Würde sie sich nur dagegen lehnen würde es gehen. Sie fragte dann ob ich darüber reden wollte und ich schüttelte den Kopf. Ich konnte das einfach nicht und außerdem würde sie sich dann nur viel mehr Sorgen um mich machen. Das wollte ich auf jeden Fall verhindern. Ich zog sie dann wieder in meine Arme und drückte ihr einen Kuss auf die Schulter. "Du hast wirklich abgenommen und das nicht gerade wenig", murmelte ich dann, da ich dieses Gespräch einfach nicht verschieben konnte. "Gehst du bitte zum Arzt? Wenn du willst komme ich auch mit", meinte ich.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 17.05.2016 21:15Liam
Ich lächelte leicht, als sie sagte, dass sie mich auch vermisst hatte. Auf meine Frage hin nickte sie allerdings und deswegen war ich wirklich nicht begeistert und das sah sie wahrscheinlich auch an meinem Gesichtsausdruck. Dieser war nämlich ziemlich gequält. Sie setzte damit einfach ihre Gesundheit aufs Spiel und das wollte ich nicht. "Wir reden wann anders darüber", murmelte ich, da ich gerade einfach nicht die Kraft dazu hatte.
Nach dem aufräumen setzte sie sich auf meinen Schoß und ich legte sanft meine Arme um sie. "Klingt gut", meinte ich dazu und zwang mich zu einem lächeln. Sie küsste mich auf meine Stirn und bei ihren Worten konnte ich nicht anders als sie noch enger an mich zu drücken. Sie war wirklich das wichtigste auf der Welt für mich! Ich ging dann aber nach oben und bereitete das Badezimmer vor. Also ich ließ warmes Wasser ein, fügte Schaumbad hinzu und stellte dann noch die Kerzen auf die ich dann auch noch anzündete. Anschließend machte ich das Licht aus und holte sie. Mir war klar, dass sie jetzt meinen Oberkörper sehen würde. Sprich die ganzen Narben die sich im letzten Einsatz dort gebildet haben. Die schlimmste war eine relativ große, gut sichtbare an meiner Schulter. Dort wurde ich schließlich angeschossen und ganz verheilen würde die Narbe nie. Leider, denn diese war wirklich groß und störte mich einfach sehr. Außerdem hatte ich Angst, dass es Emilia vielleicht stören könnte.
Wir zogen uns also aus und stiegen zusammen in die Wanne. Dabei plazierte ich mich hinter ihr und legte direkt meine Arme um sie und versuchte das ganze einfach so gut es ging zu genießen.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 17.05.2016 18:36Liam
"Er war als Welpe so süß, aber das ist er jetzt auch noch. Ich habe ihn echt vermisst. Und dich auch", murmelte ich und das war bis jetzt der längste Satz den ich gesagt habe seit dem ich wieder hier war. Sie meinte, dass sie nicht sauer war, aber ich es zumindest versuchen sollte und diesesmal war ich derjenige der seufzte. Nicht wegen ihren Worten, sondern weil sie zugab, dass sie wieder nichts gegessen hatte. "Hast du abgenommen?", fragte ich sie leise. Ich machte mir wirklich Sorgen um sie und ihr Gewicht. Es konnte doch nicht so sein, dass sie nichts mehr aß wenn ich weg war. Klar, für sie war das auch nicht leicht, aber trotzdem war es nicht gut für ihre Gesundheit. Sie war schon letztes mal so dünn, fast schon an der Grenze wo es bedenklich wird und man zum Arzt sollte und wenn sie jetzt nochmal abgenommen hatte, dann sollte sie langsam wirklich mal zum Arzt. Ich wollte ihr nichts Böses, aber ich machte mir einfach Sorgen um sie. Ich wollte sie nicht verlieren. Auf keinen Fall! Wir setzten uns dann aber an den Tisch und ich nahm meinen Burger in die Hand und biss ein kleines Stück ab. Jedoch kaute ich ewig drauf herum, weil ich es einfach nicht runterbekam. Trotzdem zwang ich mich dazu und aß zumindest die Hälfte. "Mehr geht echt nicht", sagte ich und sah sie entschuldigend an. "Was hälst du davon wenn wir nachher zusammen baden oder mal in den Whirlpool draußen gehen? Sonst haben wir den echt umsonst. Aber ich will mich einfach entspannen und das am Besten mit dir", schlug ich vor. Mir war es auch egal wohin sie wollte, also Badewanne oder Whirlpool. Ich räumte dann auf jeden Fall die Reste von meinem Burger in den Kühlschrank, damit dieser nicht schlecht wurde und wusch mir meine Hände, ehe ich mich wieder zu ihr setzte und Snow streichelte der wieder zu mir kam.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 15.05.2016 10:31Liam
Sie fuhr nicht nach Hause, weshalb ich ein wenig verwirrt war. Doch schon bald sah ich wieso sie das nicht tat, denn sie hielt bei einem Drive-In an und holte für uns beide etwas zu essen. Ich hatte keinen Hunger und seufzte deswegen innerlich. Seit Tagen bekam ich einfach nichts mehr runter, auch wenn ich es versuchte. Es war einfach unmöglich. Als wir das Essen hatten und auch bezahlt war, fuhr sie endlich nach Hause. Dort nahm ich mein Gepäck und betrat mit ihr das Haus. Sofort kam Snow auf uns zugerannt und als er mich sah wurde er glücklicher und heulte, weshalb ich ein wenig lächeln musste. Meine Taschen stellte ich schnell auf die Seite und ging auf die Knie um Snow richtig zu begrüßen. Dieser war immer noch total glücklich und schmiss mich durch seine Freude fast um was ich ihm aber nicht übel nahm. Er schleckte mich ab und lehnte sich dann an mich, wobei ich ihn streichelte und ihn kraulte. Ich war ihn nur als Welpe gewohnt, aber mittlerweile war er wirklich schon fast aufgewachsen. Ich löste mich dann von Snow und stand auf, ehe ich in die Küche zu Emilia ging. "Er ist ja total gewachsen", murmelte ich. Snow folgte mir in die Küche und sprang an mir hoch was ich ausnahmsweise zuließ und ihn wieder knuddelte. Ich liebte diesen Hund so sehr.
Emilia stellte dann das Essen auf den Tisch und ich setzte mich zu ihr. "Bist du sauer wenn ich keinen Hunger habe?", fragte ich sie leise, da ich wusste sie ist davon nicht begeistert, aber ich bekam einfach nichts runter, auch wenn ich es versuchte.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 12.05.2016 13:51Liam
Emilia bemerkte mich und schaute mich einen Moment nur an, ehe sie zu mir kam. Ich blieb einfach nur stehen, da ich gerade zu nichts anderes fähig war. Sie war dann bei mir und legte ihre Arme um mich was ich ihr gleich tat und sie fest an mich drückte. Normalerweise hätte ich sie jetzt hochgehoben, aber dafür war ich noch zu schwach und mit meiner Schulter durfte ich eh keine Gewichte heben. "Ich habe dich vermisst, Baby", hauchte ich ebenfalls leise und vergrub mein Gesicht in ihren Haaren und atmete endlich wieder ihren Duft ein. Bei ihren nächsten Worten, nickte ich einfach, aber sagte nichts dazu, da ich nicht wusste was. Stattdessen drückte ich sie einfach noch an mich, da ich diese Umarmung gerade brauchte. Erst nach ein paar Minuten löste ich mich wieder von ihr und sah in ihre Augen. "Holen wir mein Gepäck? Wenn ich ehrlich bin will ich gerade einfach nur nach Hause in mein Bett", murmelte ich. Als sie nickte, griff ich nach ihrer Hand und verschränkte unsere Finger, ehe ich mit ihr zum Gepäckband ging. Dort holte ich meine zwei Rucksäcke und ging mit ihr dann zum Ausgang. Von dort aus dann zu unserem Auto. Ich ließ sie fahren, da ich selbst dazu gerade nicht in der Lage war. Während der Fahrt schwieg ich auch, da ich komplett in Gedanken war.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 06.05.2016 11:38Liam
Ich musste noch ein paar Tage in der Krankenstation bleiben, da ich doch ziemlich schwach war und auch einiges an Blut verloren hatte. Die Kugel wurde mir aus meiner Schulter entfernt. Zum Glück hatte ich keine Blutvergiftung, aber trotzdem sollte ich mich in der nächsten Zeit nicht zu sehr anstrengen und meine Schulter belasten, da es sonst nur länger dauerte bis es verheilte. Außerdem hatte ich dabei eh Schmerzen, also ließ ich es freiwillig bleiben. Jake war währenddessen auch bei mir und sagte wie froh er war, dass ich da wieder draußen war. Wir redeten noch eine Weile, doch irgendwann wurde ich müde, sodass er schlief.
Als ich aus der Krankenstation entlassen wurde, kam mein Chef auf mich zu und meinte, dass ich mit dem nächsten Flugzeug nach Hause konnte. Wow, damit hätte ich nicht gerechnet. Klar, ich war hier schon ein paar Monate und das war ziemlich heftig, aber trotzdem gehörte es zu dem Soldatenalltag einfach dazu. Ich packte also meine Sachen und wurde dann auch schon zum Flughafen gebracht. Es kamen noch ein paar andere mit nach Hause, da diese eingetauscht wurden. Wir gaben unser Gepäck auf und setzten uns dann in das Flugzeug, welches etwas später auch direkt abhob. Ich freute mich schon wirklich Emilia zu sehen. Ich wollte im Moment nichts anderes, außer bei ihr sein. Seit dem Vorfall war ich verschlossener und ruhiger, aber ich denke das war total normal. Bei dem Gedanken fiel mir auch wieder ein, dass diese Typen meine Kette hatten, weshalb ich wieder wütend wurde und meine Hand zu einer Faust ballte. Diese Kette bedeutete mir sehr viel. Ich war der Überzeugung, dass sie mir immer Glück brachte. Und dann nahmen mir die Typen diese einfach weg! Diesesmal landeten wir in England zwischen, da das Flugzeug tanken musste. Glücklicherweise dauerte das aber nicht lange, sodass wir nach kurzer Zeit schon wieder einsteigen konnte. Anschließend flogen wir ohne weiteren Zwischenstopp nach DC. Dort angekommen, stiegen wir aus und ich lief nach draußen. Dabei wartete ich nicht auf meine kollegen, da ich gerade einfach nicht reden wollte. Ich wusste nicht, ob Emilia mich abholen würde. Ich wusste nicht einmal, ob sie wusste was passiert war und dass ich jetzt schon kommen würde. Ich bog gerade um die Ecke und sah die ganzen Leute warten. Mein Ziel war das Gepäckband, damit ich meine zwei Rucksäcke holen konnte udn dann nach Hause fahren konnte, als ich Emilia sah. Sie hatte mich noch nicht gesehen und so beobachtete ich sie einfach. Unfähig gerade etwas zu tun. Ich war im Moment einfach so froh wieder hier zu sein. Sie zu sehen bedeutete für mich einfach Sicherheit. Und erst jetzt begriff ich, dass ich das hier auch wirklich war. Es war so als würde eine Last von meiner Schulter fallen, wenn auch noch längst nicht alles, aber zumindest ein großer Teil.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 28.04.2016 21:15Liam
Noch ein paar Tage war ich hier. Zumindest nahm ich das an, aber es war schwer zu sagen. Hier in diesem Raum gab es kein Fenster, also auch kein Sonnenlicht und dann war es verdammt schwer einzuschätzen wie spät es war. Vor allem da ich eh nichts zu tun hatte und nur hier rumlag. Doch leider blieb es nicht so 'harmlos' wie es war. Mittlerweile wurde ich wirklich gefoltert. In meine Wunde an der Schulter wurde immer wieder gedrückt, sodass sie nie verheilte. Vielleicht irgendwann, aber das würde dauern und eine Narbe würde ich so oder so bekommen. Doch diese würde schlimmer aussehen, als wenn die Kugel und die Wunde sofort behandelt worden wären. Nun hatte ich auch noch mehr Verletzungen und ich spürte, dass ich immer schwächer wurde. Ich hatte seit Tagen nicht mehr geschlafen und ich weigerte mich von den Typen Essen oder trinken anzunehmen. Wer weiß was die damit gemacht hatten. Narben würde ich auf jeden Fall bekommen und das nicht gerade wenige.
Irgendwann hörte ich Geräusche und rechnete schon damit, dass die Typen wieder zu mir kommen würden. Mittlerweile wehrte ich mich nicht mal mehr wirklich. Ich schrie nur noch, aber selbst für das wurde ich zu schwach. Die Geräusche hielten an und ich hörte Schüsse, weshalb ich zusammenzuckte. Kämpften die da oben? Wenn ja, wer war da noch? Meine Angst wurde etwas größer was aber verständlich war nachdem was ich die letzten Tage erlebt hatte. Es verging noch ein wenig Zeit in der ich total angespannt war, bis auf einmal die Tür aufging und ich dorthin sah. Es waren nicht wie erwartet die Typen, sondern Mike. Und seit langer Zeit freute ich mich wirklich ihn zu sehen! Wow, ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich das mal denken würde. Und Emilia hatte doch Recht. Es rettete hier mir wahrscheinlich gerade mein Leben. Er befreite mich und half mir anschließend beim Aufstehen. DOch ich bemerkte recht schnell, dass ich wirklich total schwach war und ich mich kaum auf den Beinen halten konnte. "Komm schon. Bis draußen noch. Wir können die Typen nicht ewig ablenken. Die sind hier überall", hörte ich Mike und wusste, dass ich mich zusammenreißen musste. Es war nicht nur er hier, sondern wahrscheinlich ein paar Truppen von uns. Ich nickte und riss mich dann zusammen und versuchte zumindest so gut zu laufen wie es ging. Dabei stützte er mich zum Glück aber immer noch, denn ohne ihn würde es doch nicht gehen.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 28.04.2016 17:22Liam
Ich wusste nicht wie lange ich noch hier lag, aber irgendwann kamen zwei Typen rein und gingen grinsend auf mich zu. Sie redeten irgendwas, doch das verstand ich nicht, da es eine Sprach war die ich nicht verstand. Sie waren dann bei mir und suchten meine Taschen nach wertvollen Sachen ab. Leider fanden sie wirklich etwas. Und zwar die Kette die Emilia mir damals zum Einjähringen geschenkt hatte. Die Kette war echt Silber, aber das war mir egal. Es ging um das was diese mir bedeutete und das war sehr viel. Einfach die Erinnerung und eben das ganze persönliche. Sie nahmen sie an sich und ich verstand nur irgendwas mit 'verkaufen', weshalb ich die Augen etwas zusammenkniff und wütend wurde. Auf keinen Fall wollte ich, dass sie die Kette verkauften. Das war das wichtigste das ich bei mir trug! Doch die Typen lachten nur und legten die Kette auf die Seite. Sie suchten noch weiter, doch was anderes hatte ich nicht mehr bei mir. Das bemerkten auch sie, aber bevor sie wieder gingen drückten sie noch auf der Wunde herum wo ich angeschossen wurde, weshalb mir wirklich ein Schrei entwich. Das tat so verdammt weh! Jeder der schon mal eine Schwusswunde hatte, konnte mich da verstehen. Außerdem war die Kugel ja auch noch drin und ich konnte froh sein, dass ich nicht verblutet war. Aber dafür haben sie wahrscheinlich gesorgt, damit sie mich weiter foltern konnten! Ich hoffte aber, dass die Wunde sich nicht enzündete und ich noch eine Blutvergiftung bekam. Die Typen gingen dann zum Glück erstmal wieder und ich 'entspannte' mich erstmal wieder. Zumindest soweit es in dieser Situtation ging.
Erst nach einer langen Zeit kamen die Typen wieder und diesesmal war noch jemand dabei. Dieser sprach anscheinend auch Englisch. Er kam auf mich zu und fragte mich ein paar Sachen. Wo ich stationiert war und dann noch ein paar geheimere Sachen, die ich aber nicht verraten würde. Damit würde ich mein Land und meine Freunde/Kollegen verraten und das würde ich definitiv nicht machen. "Das wirst du noch bereuen", sagte er wütend und ging dann wieder und ich blieb zurück.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 26.04.2016 22:37Liam
Es vergingen ein paar Wochen und ich hatte immer noch keinen Brief von Emilia, aber die Zustellung war ja eh miserabel, weshalb ich mir da keine Gedanken machte. Es war gerade morgens und ich stand auf, da ich noch trainieren wollte. Nachher stand dann auch noch eine kleine Mission an, aber das war nichts großes. Ich ging gerade aus dem Zelt als mir jemand mit der Post entgegen kam und mir auch einen Brief gab. Lächelnd setzte ich mich irgendwo hin und machte diesen auf. Schon jetzt musste ich lächeln und ich hatte nicht mal angefangen zu lesen. Sie war einfach so süß, aber es tat mir verdammt leid, dass sie nicht schlafen konnte. WEnn ich das ändern könnte würde ich es tun, aber es ging leider nicht. ABer ich nahm mir vor ihr so einen riesigen Teddy zu kaufen, selbst wenn dies mein letzter Einsatz war. Ich könnte meiner Mum auch einen Brief schreiben, dass sie diesen besorgen sollte und ich ihr dann das Geld gab. Dann hatte sie eher was zu kuscheln. Ja, das nahm ich mir vor.
Jedoch redete sie auch noch davon, dass es ihr im Moment nicht gut ging und das viele Gründe hatte. Und genau das war es weshalb ich mir Sorgen um sie machte. WIeso ging es ihr nicht gut? Mike war hier, also konnte das schon mal nicht der Grund sein. Außerdem redete sie ja selbst davon, dass sie Cara und Lydia um sich hatte, also so einsam konnte sie dann auch nicht sen. Oh man. Ich würde sie das nachher auf jeden Fall fragen, aber ich würde die Briefe erst später schreiben. Jetzt wollte ich erstmal ein wenig trainieren oder eher gesagt ein wenig joggen. Selbst hier konnte ich nicht still sitzen, da man sich dabei viel zu viele Gedanken machte.
Am Abend versammelte sich meine Truppe vor dem Zelt. Wir würden gleich in die Stadt gehen und in ein Gebäude eindringen, dass wir 'erobern' sollten. Eigentlich kein Problem, aber im Dunkeln war es schwieriger und man musste mehr aufpassen, da man die Gegner nicht direkt sah. Wir schnappten uns alle Gewehre und Nachtsichtgeräte, ehe wir dann auf den Truck stiegen und losfuhren. Etwas entfernt von dem Gebäude stiegen wir aus und gingen zu Fuß weiter. Schon jetzt in unserer Kampfposition, denn auch hier konnte schon unsere Gegner sein, was aber zum Glück nicht der Fall war. Da ich der Anführer dieser Truppe war, war ich der erste der das Gebäude betrat. Erst danach folgten meine Kameraden. Im ersten Geschoss war nichts, doch im zweiten ging es dann los und wir standen unter Beschuss. Sofort suchten wir uns Deckung und schossen zurück. Doch leider hatte ich totales Pech. Mein Nachtsichtgerät fiel aus und somit war ich eigentlich blind. Deshalb hielt ich mich auch zurück. Als ich jedoch sah, dass Jake immer noch unter Beschuss stand, feuerte ich in diese Richtung. Anschließend ging ich wieder in Deckung und hoffte, dass mich so keiner bemerkt hatte. Da ich gerade nichts tun konnte, da ich nichts sah, fielen meine Gedanken zu Emilia und ohne es zu wollen war ich abgelenkt. Ich dachte wieder darüber nach was denn passiert sein könnte, dass es ihr nicht gut ging. Meiner kleinen Prinzessin sollte es immer gut gehen! Dadurch dass ich so in Gedanken versunken war, bemerkte ich nicht wie jemand näher kam. Doch da war es auch schon zu spät. Ich spürte den Schmerz noch bevor ich den Knall wahrnahm. Ich fasste an meine Schulter und spürte eine warme Flüssigkeit. Blut. Ich wurde angeschossen. Verdammt! So schnell ich konnte schoss ich in diese Richtung, doch ich sah nichts und außerdem war es schon zu spät. Irgendwas hartes traf mich am Hinterkopf und ich sank bewusstlos auf den Boden. In meinen letzten Gedanken war ich bei Emilia! Ich konnte sie nicht alleine lassen, ich hatte ihr versprochen, dass ich wieder kam.
Als ich, keine Ahnung wann, wieder zu Bewusst sein kam, schaute ich mich panisch um. Das war nicht das Krankenzelt und auch nicht das normale! Wo war ich?! Ich versuchte meine Arme zu bewegen, doch diese waren über meinem Kopf gefesselt. Meine Füße waren ebenfalls gefesselt und so stark ich auch versuchte mich zu befreien es ging nicht. Eher scheuerte ich mir meine Haut an diesen Stellen ab und das wurde dann noch schmzerhafter! Scheiße, scheiße, scheiße. Was sollte ich denn jetzt machen? Sollte ich schreien oder waren die kranken Typen immer noch in der Nähe? Erst nach einer Weile ließ die Aufregung erstmal nach und ich spürte wieder den Schmerz in meiner Schulter wenn ich mich bewegte. Ich brauchte kurz eine Zeit, doch dann fiel mir ein, dass ich ja angeschossen wurde. Noch mehr scheiße!
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 24.04.2016 22:33Baby ♥,
Auch wenn ich nichts dafür kann tut es mir leid, dass die Briefzustellung so schlecht ist. Mir wäre es auch lieber wenn die Briefe schneller wären und wir öfters miteinander schreiben könnten. So habe ich zumindest ein wenig das Gefühl, dass du bei mir bist. Ich stelle mir dich immer vor wie du die Worte sagst die in deinen Briefen stehen. Und ja, ich werde mich nicht mit Mike anlegen. Zumindest solange er nichts tut. Bis jetzt ist es mir gelungen, auch wenn es einmal knapp war. Aber Jake hat mich davon abgehalten und seit dem gab es keinen weiteren Vorfall. Und lieber sterbe ich anstatt ich mir von ihm das Leben retten lasse...
Was ich essen will kann ich dir jetzt schon sagen. Wenn ich zuhause bin habe ich total Lust auf deine selbstgemachten Burger. Ich liebe die einfach und werde es auch immer tun. Ich hoffe, dass du mich diesesmal am Flughafen abholst. Es ist ein komisches Gefühl wenn du nicht da bist und in meine Arme fällst... Ich vermisse Snow auch total. Und danke, dass du mich gerade wie einen Elefanten darstellst. Ich liebe dich auch. Aber ja, ich kann verstehen was du meinst. Schließlich gibt es niemanden mehr der dich nervt. So gut wie ich das kann, kann das nämlich keiner. Ich vermisse dich total und ich habe das Gefühl, dass es jeden Tag schlimmer wird. Mir wird immer im Krieg bewusst wie abhängig ich mittlerweile von dir bin. Und nein, das meine ich jetzt nicht im negativen. Ich hätte nur nie gedacht, dass ich einen Menschen so sehr lieben kann wie ich dich liebe, aber anscheinend geht es ja doch. Du bist mir wichtiger als alles andere und ich liebe dich mehr als mein Leben. Für dich würde ich alles tun.
Und ja, mir geht es wirklich gut, Baby, also bitte mach dir keine Sorgen um mich. Die Situation spitzt sich wirklich zu und die amerikanischen Truppen sind überfordert. Das ist nicht gelogen, sondern die Wahrheit und das solltest du auch wissen. Unsere Einheit ist auch davon betroffen. Jeder Einheit ist betroffen. Noch ist es aber nicht schlimm. Es ist eben stressig, weil wir erstens zu wenig Soldaten haben und zweitens noch eine Munitionsknappheit entsteht. Die Gegner sind einfach gut. Aber mach dir bitte, keine Sorgen. Außer zu weig Schlaf und Erholung geht es mir wirklich gut. Ich habe nicht mal einen Kratzer. Und natürlich denke ich an dich. Es geht gar nichts anderes. Und was genau meinst du mit was zu Hause auf mich wartet? Ich hoffe mal, dass es nicht falsch ist wenn ich mir dich jetzt nackt auf dem Bett vorstelle. Das ist auch was, was ich total vermisse. Das muss ich auch einfach mal sagen.
Jetzt muss ich aber wieder leider weiter für unser Land kämpfen und kann nicht mehr schreiben.
Ich liebe dich mehr,
Liam ♥
-Albert Einstein-



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