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Hope.

26, Weiblich

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 28.11.2016 14:23

Liam
"Kannst du nicht mitkommen?", hörte ich sie mit verzweifelter Stimme fragen und spürte, dass sie meine Hand drückte. Auch ihre nächsten Worte trugen nicht dazu, dass ich mich besser fühlte. "Ich brauche dich. Du musst mitkommen, bitte Liam", waren diese nämlich, weshalb ich seufzte und kurz weg schaute. "Versuchen kann ich es, aber um ehrlich zu sein bezweifle ich, dass das so einfach klappt. Die brauchen Soldaten und du kennst die Army", murmelte ich leise und sah sie auch entschuldigend an. Am liebsten würde ich wirklich mit ihr zurückgehen, nichts lieber als das, aber das ging eben nicht.
Sie sah es dann aber an, dass ich nicht mitkommen konnte und murmelte mit zittriger Stimme, dass ich versprechen musste zurückzukommen. Dabei füllten sich ihre Augen mit Tränen und ich seufzte leise. "Hey, nicht weinen. Ich komme wieder zurück, ja? Ich habe es immer geschafft und werde es auch diesesmal schaffen", sagte ich sanft und strich ihr sanft die Tränen weg, die ihr gerade die Wange runterliefen. "Ich liebe dich. Uns unser kleines Baby auch. Ein kleines du und ich", hauchte ich glücklich und drückte meine Lippen sanft auf ihre, ehe ich sie kurz küsste und mich dann wieder löste.
"Es tut mir übringens leid, dass ich gestern so reagiert habe. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll. Bitte nimm das nicht zu ernst, aber ich will dich hier nicht haben. Nicht, weil ich dich nicht mag oder sonstiges, einfach weil ich mir totale Sorgen mache und ich nicht will, dass dir etwas passiert. Ich kann an nichts anderes denken wie zum Beispiel gestern. Ich habe gesehen wie du dich übergeben hast, hab mir total Sorgen gemacht und wurde kurz darauf angegriffen, weil ich mich nicht konzentriert habe. Das gleiche war als ich deinen Brief bekommen habe. Ich war die ganze Zeit in Gedanken, wurde angegriffen, mitgenommen und gefoltert." Hatte ich nicht gesagt, dass sie das nie erfahren würde? Okay, egal, jetzt war es eh zu spät. "Auf der anderen Seite ist es aber auch der größte Liebesbeweis den mir jemals jemand gemacht hat. Nicht jeder reist ins Krieggebiet nur weil man seinen Ehemann vermisst und bei ihm sein will", sagte ich schwachlächelnd und drückte sanft ihre Hand. "Unter anderen Umständen wäre ich wirklich froh, dass du bei mir bist und zugegeben bin ich es jetzt irgendwie auch, aber die Sorge um dich und jetzt auch um das Baby ist stärker. Zuhause seid ihr sicher, hier nicht. Ich kann euch hier nicht beschützen, auch wenn ich will", murmelte ich.
Sanft legte ich meine Hand auf ihren Bauch und strich ein wenig darüber. "Seit wann weißt du, dass du schwanger bist und woher?", fragte ich sie. Als wir zuhause waren, war sie nie beim Arzt und das hätte sie mir doch schon gesagt.

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

-Albert Einstein-


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Hope.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 28.11.2016 01:07

Liam
Auf dem Weg zum Transporter wurde sie doch bewusstlos, weshalb ich halt verzweifelte. Sie musste das ganze durchstehen. Was sollte ich denn ohne sie machen? Das würde nicht gehen, denn ich brauchte sie und wollte nicht ohne sie leben. Vor allem jetzt weil sich unser Wunsch endlich erfüllt hatte, denn sie war schwanger. Es gab nichts besseres, doch jetzt kam uns schon wieder etwas dazwischen. Das konnte doch nicht wahr sein.
In der Krankenstation wurde sie behandelt und ich blieb die ganze Zeit bei ihr, hatte den Ärzten dort auch gesagt sie sollen wegen dem Kind schauen. Doch leider konnten diese mir nichts genaues sagen. Sie gingen davon aus, dass es dem Kind gut ging, doch Emilia sollte so schnell wie möglich wieder nach Hause und dort zu einem Arzt der mehr Möglichkeiten hatte als hier, denn hier war nur alles so notgedrungen und nichts wirkliches. Die ganze Zeit wich ich nicht von ihrer Seite, hielt ihre Hand und sah sie an. Es dauerte eine Weile doch irgendwann machte sie die Augen auf und fragte mich direkt mit schwacher Stimme wie es dem Baby ging. "Hey, kleine", murmelte ich erstmal und lächelte sie leicht an. Mir fiel ein so großer Stein vom Herzen, dass es ihr einigermaßen gut ging. "Die Ärzte gehen davon aus, dass es dem Kind gut geht, können es allerdings nicht genau sagen. Deshalb wirst du so schnell wie möglich wieder nach Hause gehen und gehst dann zum Arzt. Du hast eine Chance nach Hause kommen, schwangere sollen hier eh nicht sein. Das ist alles meine Schuld. Es tut mir so leid", murmelte ich, sah sie verzweifelt und auch entschuldigend an. "Und nimm mir das nicht böse, aber ich bin auch froh wenn du gehst. Ich muss zugeben, dass es doch toll war dich zu sehen, aber hier muss ich mir noch mehr Sorgen um dich machen. Wenn du hier weg bist kann dir nichts mehr passieren nur weil ich so dumm bin und wieder eine Panikattacke bekomme", fügte ich noch hinzu. Hätte ich diese Attacke nicht gehabt würde es uns allen noch gut gehen, aber nein...natürlich kam es wieder anders.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 26.11.2016 02:22

Liam
Es dauerte nicht lange bis Emilia auf mich zu kam und ihre Hände auf meine legte, ehe sie mit mir redete. SIe wollte mich von hier wegbekommen, doch ich war unfähig mich zu bewegen, auch wenn sie mich hier wegzog. Stattdessen starrte ich sie einfach an und blieb auf dem Boden sitzen. Sie nahm schließlich mein Gesicht in ihre Hände und sah mich direkt an. Zwar nickte ich auf ihre Worte, aber war immer noch nicht in der Lage mich zu bewegen. Erst bei ihren nächsten Worten weiteten sich meine Augen und ich fing an zu lächeln. Sie war schwanger? Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Wir hatten uns das gewünscht, aber es ging nicht und ich hätte nicht gedacht, dass es doch so schnell wird. "Wirklich?", fragte ich leise nach und sah in ihre Augen. Sofort zog ich sie sanft in meine Arme und freute mich total. Ich würde Vater werden. Gab es etwas besseres? Das einzige Problem jetzt noch war, dass sie hier war und auf keinen Fall in Sicherheit. Jetzt war es nur noch schlimmer. Gerade wollte ich aufstehen als ich einen Schuss hörte und zeitgleich bemerkte, dass sie getroffen wurde. Ihre Schulter wurde rot vor Blut und sie sah mich mit großen Augen an, ehe sie nach hinten kippte. Schnell fing ich noch ihren Kopf auf, damit dieser nicht auf den boden krachte, ehe ich meine Waffe nahm und diesen Typ erschoss. Sofort widmete ich mich wieder Emilia, die mich mit schwachen Augen ansah. "Alles wird gut, okay?", sagte ich, versuchte mich dabei selbst zu überzeugen. Ich war noch nie so durcheinander und hatte dadurch auch keine Ahnung was ich machen sollte. "Halte einfach deine Augen offen, ja? Ich weiß es tut weh, aber der Schmerz wird bald besser", sagte ich und strich sanft über ihre Wange. Es dauerte nicht lange bis ein Sanitäter kam und sich um ihre Wunde weitgehend kümmerte. Anschließend stand ich auf, nahm sie auf meine Arme und trug sie zu dem Transporter. Ich würde mitfahren, denn alleine würde ich sie heute nicht mehr lassen. Das konnte sie vergessen.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 22.11.2016 00:14

Liam
Es dauerte nicht lange bis das Sanitäterteam kam und ich schaute diese kurz an, stellte fest, dass Emilia dabei war und seufzte. Mir gefiel es nicht, dass sie hier war, denn es war gefährlich und es konnte so viel passieren. Hier konnte ich sie nicht einmal beschützen, da ich selbst gucken musste, dass mir und der Truppe nichts passierte, da es meine Verantwortung war, wenn ihnen etwas passierte. Schließlich war ich der Truppenführer und das war dann automatisch Kritik an meiner Führung. Zwar hatte sich meine Truppe im Gegensatz zu den anderen nur selten verletzt, aber es kam trotzdem vor, auch wenn ich es irgendwie versuchte zu vermeiden.
Gerade ging ich Schüssen in Deckung und sah zu Emilia, da ich die perfekte Sicht hatte. Jedoch ging sie weg von ihrer Gruppe was mich etwas verwirrte. Es dauerte nicht lange bis sie sich übergab und ich eigentlich direkt zu ihr wollte, doch das war gerade nicht so einfach, da ich sonst getroffen werden würde. Trotzdem sah ich besorgt zu ihr und konzentrierte mich nicht mehr auf das Geschehen. Doch plötzlich spürte ich einen Schlag an meinem Hinterkopf, der mich stark daran erinnerte als ich gefoltert wurde. So hatte das nämlich angefangen. Nur hatte ich Glück, dass dieser Schlag nicht so heftig war wie das letzte Mal und ich nicht direkt bewusstlos wurde. So wehrte ich mich und kurz darauf lagen wir beide auf dem Boden und versuchten den jeweils anderen umzubringen, denn anders ging es nicht. Gerade sah es sogar ziemlich schlecht für mich aus, denn ich lag unten und mein Gegner war über mir. Immer wieder schlug er meinen Kopf auf die spitzen Steine. An mein Gewehr kam ich gerade nicht wirklich, weshalb ich versuchte ihn so von mir runterzubekommen was mir nach einer Weile auch gelang. Zwar nicht ganz, aber wenigstens so, dass ich an mein Gewehr kam. DIeses holte ich, hielt es an seinen Kopf und drückte ab. Anschließend drückte ich den leblosen Körper von mir und stand sofort wieder auf. Es war schrecklich jemanden von nahmen so umzubringen, da man alles genauer mitbekam, aber anders hätte ich nicht überlebt. Mein Kopf blutete, war aber vom ersten Eindruck nichts schlimmes, dazu hatte ich das Blut von dem Typ auf mir, aber das ließ sich nicht verhindern. Andere Verletzungen hatte ich keine, zumindest bekam ich das nicht mit. Jedoch fing ich an zu zittern als ich realisierte was da gerade eigentlich passiert war. Das Zittern hörte nicht auf und ich hatte das Gefühl gleich durchzudrehen. Ich suchte in der Menge nach Emilia, dann gerade brauchte ich sie. Sie war wirklich die einzige die mich beruhigen konnte, denn ich stand kurz vor einer Panikattacke. Als ich sie gefunden hatte, fing ich an auf sie zuzulaufen, bemerkte in der Mitte aber, dass es nicht mehr ging, weshalb ich so halb auf den Boden fiel und mein Kopf in meinen Händen vergrub.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 20.11.2016 22:44

Liam
Sie sagte nichts mehr und kurz überlegte ich, ob ich mich doch umdrehen sollte und zu ihr gehen, aber sie hatte dieses Mal wirklich scheiße gebaut und das konnte ich nicht so einfach vergessen. Ich verzieh schnell Sachen, vor allem ihr, aber jetzt bräuchte ich einfach Zeit.
Als ich fertig war mit der Waffe, legte ich mich hin und versuchte zu schlafen was auch ganz gut klappte. Erst am nächsten Tag wurde ich wach und das sogar genau pünktlich. Ich stand auf, machte mich fertig und begab mich anschließend nach draußen. Gleich würden wir wieder in die Stadt gehen, denn diese wurde in der Nacht noch angegriffen und wir würden nach Verletzten suchen und sie erstmal herbringen, damit sie versorgt werden konnten. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los und wir fuhren dort hin. Wir waren davon ausgegangen, dass sich die Lage dort beruhigt hatte, aber das Gegenteil war der Fall. Noch immer war hier viel los, man hörte Schreie und Schüsse. Sofort machten wir uns auf den Weg dorthin und nunja, taten eben unseren Job. Auch hatten wir den Sprengstoff dabei der von Emilia entdeckt wurde und damit hatten wir gute Chancen.
Leider lief aber nichts wirklich wie es geplant war. Wir hatten viele Verletzte, auch welche unsererseits und unschuldige auch, doch dies war wenigstens nicht unsere Schuld. Über Funk forderte ich ein Sanitäterteam an und hoffte, dass Emilia nicht dabei war, aber es ging nicht anders. Wir brauchten die hier, denn alleine würden wir es nicht schaffen, da wir uns auch auf andere Dinge konzentrieren msusten.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 20.11.2016 04:50

Liam
Es wirkte nicht so, als würde sie mir etwas sagen wollte. Stattdessen stand sie vor mir, sagte immer wieder meinen Namen, stottern traf es besser um ehrlich zu sein, oder versuchte zu einem Satz anzusetzen, was ihr aber nicht gelang. „Nichts Liam. Was erwartest du denn? Dass ich mich total freue dich zu sehen?! Ich wollte nie, dass du hier bist und das hat bestimmte Gründe, die auch immer noch zählen und die Wahrheit sind. Und was machst du? Du kommst einfach hierher. Wieso habe ich dich dann die letzte Zeit überhaupt beschützt wenn du jetzt eh so dumm bist und hierher kommst und dich unnötig in Gefahr begibst. Ich habe dir versprochen, dass ich wieder komme und bis jetzt habe ich meine Versprechen immer gehalten, das hätte ich auch dieses Mal, aber nein du kommst einfach mal hier her. Glaub nicht, dass dir irgendwelche Schulungen oder das Wissen von deinem Dad weiterhelfen. Das kannst du nicht mit etwas anderem vergleichen", sagte ich ernst. "Schau dich doch an?! Mir geht es prächtig, danke der Nachfrage", schnaubte ich. Nun war ich derjenige der die Arme verschränkte und sie kalt ansah.
"Solltest du aber." Ihre Stimme klang nun sicherer, aber trotzdem ließ ich mich davon nicht beirren und sah sie stur an. Bei den zwei Auswahlmöglichkeiten verdrehte ich die Augen. Hatte sie nichts besseres auf Lager? „Gut, dann lass mich einfach in Ruhe", antwortete ich ihr, sah sie noch einen Moment an, ehe ich mich umdrehte und wieder ins Zelt ging. Dort setzte ich mich auf mein Bett und säuberte meine Waffe weiter. Irgendwann kamen auch die restlichen Truppenmitglieder wieder und waren so schlau mich nicht zu fragen wer das war. Wahrscheinlich konnte man es sich nach meiner Reaktion eh schon denken. Es tat weh Emilia zu behandeln, aber auf der anderen Seite konnte ich gerade nicht anders. Ihre Idee war so unglaublich dumm und das sie es tatsächlich in die Tat umgesetzt hatte noch viel dümmer.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 19.11.2016 03:24

Liam
Zwei, fast drei Tage war ich schon hier und ich wollte jetzt schon wieder nach Hause zu Emilia und Snow. Zwar war es noch nicht anstrengend und mir ging es bis jetzt soweit auch noch gut, aber ich vermisste Emilia mehr als sonst und das zerbrach mir das Herz. Wenn ich frei hatte dachte ich die ganze Zeit an sie, schaute mir die Kette mit dem Bild von uns zwei an, oder spielte an meinem Ehering. War es wirklich zu viel verlangt einfach ein normales, glückliches Leben mit ihr zuführen, ohne, dass ich ständig wegmusste? Anscheinend ja, aber wenn ich wieder zuhause war, würde ich es mir ganz sicher schriftlich geben, dass das mein letzter Einsatz war. Nocheinmal würde ich nicht gehen. Lieber zahlte ich die große Summe Entschädigung und verschuldete mich deswegen, aber nocheinmal würde ich nicht in den Krieg gehen sollte es soweit kommen, was ich natürlich nicht hoffte.
Gerade war es abends und ich saß mit ein paar aus der Truppe im Zelt und redete. Nebenbei putzte ich meine Waffe, da das eben auch sein musste. Dafür musste ich sie zwar komplett zerlegen, aber das machte ja nichts aus. Doch plötzlich hörte ich Emilias Stimme wie sie meinen Namen murmelte und dachte ich halluzinierte. Schließlich war sie in D.C. und nicht hier. Als ich dann auch noch plötzlich eine Hand auf meinem Rücken spürte, drehte ich durch. Sofort drehte ich mich um, schlug die Hand weg und schaute etwas panisch. Okay, meine Berührungsängste waren also wieder da. Toll. Nicht begeistert sah ich zu der Person hoch, die mich gerade berührt hatte und riss meine Augen auf, als ich die Person erkannte. Bitte sag, dass ich einfach nur träumte und nicht Emilia vor mir stand. Doch leider war sie auch nach einem Moment noch da, weshalb ich schnaubte und sie wütend ansah. "Ist das dein scheiß ernst? Was machst du hier?", fragte ich, meine Wut in der Stimme deutlich hörbar. Damit nicht alle im Zelt diese Unterhaltung mitbekamen, deutete ich ihr mir zu folgen udn ging nach draußen an einen etwas ruhigeren Ort. Dort verschränkte ich meine Arme und sah sie immer noch böse an. "Das ist also deine Definition von 'Pass auf dich auf'?!", meinte ich mit kalter Stimme. "Wie kannst du nur so bescheuert sein!?" So hatte ich noch nie mit ihr geredet und hatte es auch eigentlich nie vorgehabt, aber gerade ging es einfach nicht anders. "Wie kommst du hier auf die Idee? Hast du gedacht, dass ich nur lüge wenn ich dir von hier erzähle? Wie schlimm es ist? Anders kann ich mir nicht erklären wieso du hier bist. Du weißt ganz genau, dass ich dich nie hier haben wollte. Weißt du eigentlich wie gefährlich es hier ist? Kannst du einmal nachdenken bevor du irgendwas tust?!", machte ich weiter. Nein, sie tat mir nicht leid, dafür war ich viel zu sauer. Außerdem musste sie da jetzt durch. Das was sie gemacht hatte war alles andere als gut und ich verstand es nicht.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 12.11.2016 11:12

Liam
Es war gut, dass sie dieses Mal nicht weinte, denn mir tat das jedes Mal weh und ich konnte sie nicht einmal trösten, weil ich ja der Grund war wieso sie weinte, einfach weil ich gehen musste. So fiel mir das gehen viel einfacher, wenn auch noch nicht leicht, aber es war eindeutig besser. Als ich im Flugzeug war, setzte ich mich neben Jake und seufzte leise. Wie immer redeten wir am Anfang nichts, sonden waren einfach in Gedanken. Erst als wir eine Weile in der Luft waren, fingen wir damit an.
Der Flug dauerte ewig, aber an das gewöhnte man sich irgendwann. Als wir ankamen, stiegen wir aus und flogen mit einem kleinen Flugzeug weiter, ehe wir mit einem Bus zum Stützpunkt gebracht wurden. Dort wurden wir begrüßt und ich wurde von ein paar Leuten irritiert angesehen, da diese auch dachten, dass ich nicht mehr kommen würde. Meine Truppe jedoch freute sich auch irgendwie mich zu sehen und das war ein gutes Gefühl. Schließlich wollte man von der eigenen Truppe gemocht werden, das war zumindest ein kleines Zeichen, dass ich als Truppenführer nicht ganz versagt hatte.
Am ersten Tag mussten wir nicht viel machen, sondern erstmal ankommen und deswegen konnte ich auch in Ruhe einen Brief an Emilia schreiben. Ich vermisste sie jetzt schon und am liebsten würde ich einfach wieder nach Hause fliegen um bei ihr zu sein.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 08.11.2016 00:27

Liam
Eine Woche war mittlerweile vorbei und Emilia und ich waren auf dem Weg zum Flughafen, denn ich musste los und sie würde mich dorthin bringen. Das war ich mittlerweile schon gewohnt, aber trotzdem war die Stimmung bedrückender als die letzten male, da wir einfach meine Angst kannten und ich irgendwie immer noch bezweifelte, dass ich es schaffte, auch wenn ich es auf jeden Fall versuchen würde. Das war ich ihr schuldig. Schließlich konnte ich sie nicht einfach so alleine lassen, ich hatte ihr versprochen, dass wir für immer zusammen waren und ich sie für immer lieben würde. Das ging schlecht wenn ich tot war. Als wir ankamen, wollte ich gar nicht aussteigen, doch leider musste es sein und so nahm ich mein Gepäck, ehe ich mit ihr das Gebäude betrat und zum Treffpunkt laufen würde. Wie immer waren da schon ein paar Soldaten unter anderem Mike und Jake, die mich beide verwirrt ansahen. Ich hatte niemandem gesagt, dass ich wieder dabei war und Jake kam verwirrt auf mich zu, begrüßte mich und umarmte schließlich auch Emilia. Cara folgte ihm, denn diese hatte ihn auch zum Flughafen gebracht. Auch sie umarmte uns kurz und Jake sah mich verständnislos an. "Was machst du hier? Du bist nicht mehr verpflichtet", meinte er und ich nickte leicht. "Stimmt schon. Allerdings gab es einen Fehler in der Verwaltung und ich muss den Einsatz nachholen, den ich verpasst habe, als meine Hand gebrochen war", erklärte ich ihm also und er schnaubte. "Das sind solche Arschlöcher", sagte er und ich stimmte ihm zu. "Aber wenn du jetzt da bist, übernimmst auf jeden Fall wieder du die Leitung der Truppe." Ich nickte. Schließlich war ich auch der Truppenführer, nur war ich nicht immer dort und deswegen wechselten Jake und ich uns ab. Zumidnest meistens, ansonsten kam noch jemand dazu. Wir redeten noch kurz über die Truppe wer alles dabei war, da ich dieses Mal keine Ahnung hatte und ich war froh zu hören, dass die Meisten dabei war die ich mochte. Jedoch wurde es dann Zeit sich zu verabschieden, weshalb ich Emilia kurz ein wenig auf die Seite zog. Das bevorzugte ich nämlich doch privat, auch wenn ich Jake und Cara mochte, aber den zwei ging es glücklicherweise genauso und auch sie distanzierten sich ein wenig vom Rest. Ich sah Emilia in die Augen, versuchte zu lächeln und strich ihr sanft über die Wange. "Ich liebe dich", hauchte ich und drückte meine Lippen nochmal auf ihre, was ich sehr genoss. Erst nach einer Weile löste ich mich von ihr. "Versprich mir, dass du auf dich aufpasst, ja? Und wenn was ist, dann geh bitte wirklich zu meinen Eltern und denke nicht, dass du störtst. Das tust du nicht und das haben sie dir schon ein paar Mal gesagt", murmelte ich und strich noch ein wenig durch ihre Haare, ehe ich sie nochmal fest an mich zog. "Ich gebe mein Bestes und versuche wieder zurückzukommen", versprach ich ihr. Jedoch wurden wir dann gerufen und ich seufzte. "Wir schreiben", sagte ich, ehe ich mich von ihr drehte, mein Gepäck nahm und den anderen folgte, drehte mich jedoch nochmal zu ihr und winkte ihr zu.

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Re: Prs || Army love :)

von Hope. am 05.11.2016 03:11

Liam
Ich bemerkte, dass sie kaum stehen konnte, weshalb ich meine Arme schnell wieder um sie legte und sie so stützte, wobei ich sie entschuldigend ansah. "Wieso bin ich unmöglich?", fragte ich grinsend, doch ich musste zum Glück nicht lange auf eine Antwort warten, denn schon wenige Sekunden später antwortete sie mir. "Weiß nicht. Aber du musst zugeben, dass es gut war", sagte ich schmunzelnd und sah ihr weiter in ihre Augen. "Außerdem bist du immer meine Prinzessin, auch wenn es gerade nicht so aussah", zuckte ich mit den Schultern, denn das müsste sie eigentlich wissen und auch, dass ich sie immer beschützen würde. Egal vor was oder wem. Schnell zog sie sich ihre, und meine, Sachen an, reichte mir meine Boxershorts, ging dann aber schon mal nach oben, während ich mich anzog und noch schnell den Tisch abräumte. Als ich nach oben kam, sah ich Snow auf meinem Platz liegen und auch Emilia sagte mir, dass mein Platz schon besetzt war. "Das ist unfair", schmollte ich, legte mich einfach dazu. Snow passte das zwar nicht so ganz, aber wenig später machte er es sich auf mir bequem und legte seinen Kopf wieder auf ihren Schoß. Grinsend schüttelte ich den Kopf über Snow und fing ebenfalls an ihn zu streicheln.

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