Wir werden unterstützt von:


Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

Erste Seite  |  «  |  1  |  2 [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 01.01.2018 22:49

10. Als Besitzer einer der teuersten Clubs in San Francisco hat [Er] eigentlich alles, was man sich wünschen kann. Durch die hohen Einnahmen, kam er zu einem netten Apartement und teuren Spielzeugen. Viele kennen ihn und kommen gerne in den Club, um sich ein bisschen von dem anstrengenden Alltag zu erholen. Doch wie viele andere in dieser Stadt ist er kein Heiliger und zu vielem bereit, wenn es um seine Geschäfte geht, welche nicht alle so legal sind, wie sie scheinen. [Sie] ist nur eine Barkeeper in eben jenem Club, um ein bisschen Geld zu verdienen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, lebt sie in einer kleinen WG und kann sich nicht über ihr leben beschweren. [Er] wird auf seine Mitarbeiterin aufmerksam und will etwas über sie herausfinden, da jeder in seiner unmittelbaren Nähe auch eine Gefahr für seine Geschäfte werden können. So lernen sich die beiden kennen, aber ihm wird bewusst, dass er sie zu gerne mochte, als dass er sie in seine gefährlichen Machenschaften hineinziehen wollte. Hält die Liebe das aus? Wird er sie doch irgendwann in Ärger hineinziehen oder bringt sie sich selbst in Gefahr, weil sie ihn retten will? © @Sch0k0Keks

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.02.2018 18:10.

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 28.01.2018 16:13

11. Eine Organisation, die darauf spezialisiert ist aus Menschen bestimmte Kräfte zu entfachen, diese für sich zu nutzen und dadurch an mehr Macht zu gelangen. Dazu gehört auch eine manipulative Gruppe, welche für diese Organisation dient, zu welcher auch Sie gehört. Davon weiß jedoch niemand außerhalb, niemand der nicht selbst involviert ist. Sie, die Frau eines ganz gewöhnlichen Polizisten, welcher Tag ein Tag aus seine Arbeit absolviert und so versucht die beiden, Sie und sich selbst durchzubringen. Alles scheint Berg auf zu gehen, doch urplötzlich verschwindet sie von der Bildfläche. Ohne jeglichen Hinweis darauf, wohin oder weshalb, ist er nun zurück geblieben und nimmt den Fall seiner nun verschollenen Frau, voller Sorge in seiner Dienststelle mit auf. Doch als wäre es nicht genug, dass sie schon verschollen ist, nein. Vieles verändert sich. Die Menschen verändern sich, die Zeit steht plötzlich still und wiederum rennt sie ihm davon. Als würde die Welt in seinen Händen zerfallen, hilflos und wehrlos versucht er selbstverständlich jedem Hinweis zu folgen, den er auch nur in die Finger bekommt. Seine Kollegen geben schnell auf, zumindest nicht offensichtlich, stellen nach und nach die Ermittlungen ein, was dazu führt, dass er es letztendlich auf eigene Achse versucht. Er will nicht aufgeben. Vertieft in den Ermittlungen die er nun auf seine eigene Kappe durchführt, verfolgen ihn schlimme Alpträume, welche er sich selbst nicht erklären kann. Eine Stimme, welche ihn auf den Wegen hin und wieder begleitet und ihn versucht zu leiten. Als würde sich ihm eine neue Welt offenbaren, stößt er auf Kreaturen die nicht menschlich erscheinen, Gebiete die verlassen und einem regelrechten Alptraum ähneln und dennoch erhascht er Hinweise auf seine verschollene Frau. Zwischen der normalen Realität und der Alptraumwelt, die sich hin und wieder in seinem Kopf abspielt, findet er hin und wieder Hinweise, über seine Frau und vor allem über seine Vergangenheit. Fast schien es so als würden sie verknüpft miteinander sein und auf irgendetwas zusammenführen. Durch das ganze Chaos welches sich in seinem Kopf abspielt, vernachlässigt er seinen Job und begibt sich auf eigene und nicht-dienstliche Ermittlungen, was anderes bleibt ihm doch nicht übrig, nicht wahr? Anhand einiger Unterlagen die zurückbleiben und sonstige Papiere, versucht er irgendwelche Anhaltspunkte zu finden, nur ein alter und wohl bewusst versteckter Abschiedsbrief, welcher ihm offenbar klar machen soll, dass das Verschwinden beabsichtigt ist. Doch wieso und warum steht dennoch offen, seine Untersuchungen gehen weiter. Seine Träume verschlimmern sich, scheinen fast nicht mehr aufzuhören und obwohl es ihm nicht gut tut, führen ausgerechnet diese unrealistischen Alpträume auf die Fährte seiner Frau. Ein Wesen, welches nahezu menschlich wirkt, begleitet ihn. Doch ist es auch menschlich? Er weiß es selbst nicht, ein harter Kampf gegen sein innerliches Unwohl, die starken Alpträume und dann auch noch mit dem Wesen, welches ihm nicht mehr von der Seite weicht. Realitätsverlust, starke Kopfschmerzen und zu dem besteht die Aufgabe, sich selbst heil aus der Sache zu befreien und vor allem herauszufinden, wer und was dieses Wesen wirklich ist.

© @Drown

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 28.01.2018 16:44

12. Wer braucht schon das System, wenn man auch schlau genug für kriminelle lukrativere Machenschaften ist? Das dachte sich auch Er, ein junger Mann in seinen Zwanzigern; ein Zynist unter Humorlosen, ein Abhängiger ohne Entzugsklinik. Wobei: Nein, er hatte es sich nicht gedacht, er hatte sich noch nicht mal bewusst dafür entschieden, das Studium hinzuschmeißen. Er war da mit reingezogen worden, wie ein wahrer Mitläufer. Irgendwie kam es dann zu dem, was es heute war: Einem recht ruhigen Leben weit außerhalb der Stadt auf einer abgelegenen Wiese, mitten im Grünen. Es war ein verstecktes Plätzchen, auf halber Seite von einem kleinen Wäldchen geschützt. Dort hatte er eines Tages einen defekten Wohnwagen aufgestellt, den er sich aufbereitet hatte und seitdem darin wohnte. Sogar ein Auto kam mit der Zeit unter seine Anschaffungen. Es war ein alter VW Polo, den er mal irgendwo erworben hatte und an dessen Innenspiegel seelenruhig ein gekreuzigter Jesus baumelte, wann immer Er mal einen Ausflug in die Stadt machte, der hauptsächlich seinen Geschäften, neuen Anschaffungen oder sozialen Kontakten diente.
Die Innenstadt und ihr Nachtleben - Das war definitiv das Gebiet von Ihr, einem jungen Mädchen, das zusammen mit ihren Eltern in einem der teureren Penthouses der Stadt wohnte. Sie hatte gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und wusste noch nicht so recht, was sie studieren sollte. Um ein wenig Abstand von ihren unheimlich nervtötenden Eltern zu bekommen, jobbte sie tagsüber in einer Streetstyleboutique und zur Nachtzeit gelegentlich in Clubs. Eigentlich führte sie ein geregeltes Leben und eigentlich war sie auch zufrieden, wäre da nicht die Frage nach der Zukunft und wäre da nicht diese unpraktische, schlechte Beziehung zu ihren Eltern, die ihre persönliche Entfaltung nicht so wirklich zu schätzen wussten. Ihnen gefiel der 'alternative Lebensstil' ihrer Tochter nicht und das ließen sie Sie auch oft genug spüren. Dazu kamen heftige Magenprobleme, die sie seit ihren Prüfungen hatte und die sie immer wieder quälten, wenn sie sich mit ihren Eltern stritt oder zu exzessiv trank.
Es war ein gewöhnlicher Samstagabend, an dem sie mal wieder frei hatte und mit ein paar Kollegen um die Häuser zog. Auf dem Plan standen allerdings nicht nur Clubs; Wie gewöhnlich hatte sich um 2 Uhr Nachts im Hinterhof des Stores eine kleine Runde von Freunden inklusive Ihr zusammengesammelt, die vorhatte, ganz ihren Gewohnheiten entsprechend gemütlich bei einem Lagerfeuerplatz außerhalb der Stadt beieinander sitzen, zu grillen, ein Bierchen zu trinken und zu quatschen. Dieses Mal hatte eine Ihrer Freunde Ihn eingeladen, da sie noch ein Auto brauchten, und Er gute Kontakte zu ein paar Leuten aus der Runde hatte. Nachdem Er also im Vorfeld seine Geschäfte beendet hatte, machte er sich auf den Weg zu seinem Kumpel.
Das war also der Moment, wo Er und Sie sich das erste Mal begegneten. Sie nahm ihn sofort wahr; den charmant, aber gleichzeitig mysteriös wirkenden jungen Herrn, der Taxi spielte. Er hatte auch Sie gesehen - Eine schöne, junge Frau, die irgendwie ein wenig anders wirkte als die anderen.
Die Gruppe verbrachte noch einen entspannten, schönen Abend an der Lagerfeuerstelle. Die beiden unterhielten sich ab und an mal in der Gruppe, alles war in Ordnung - Bis Sie plötzlich die Übelkeit überkam. Sie hatte wahrscheinlich zu viel getrunken, zu wenig gegessen gehabt, oder irgendwie sowas - Was es auch war, plötzlich quälten sie unheimlich starke Magenkrämpfe und Übelkeit. Der Weg in die Stadt war zu weit und ihre Eltern würden sie köpfen, wenn sie so nach Hause kam; so viel stand fest, und so ergab es sich, dass Er Sie auf die Bitte ihrer Freunde mit zu sich in sein ungewöhnliches Heimchen nahm. In der Nacht ergab es sich irgendwie, dass es zwischen den beiden nahezu Unbekannten heftig knisterte - Und sie erst mal nicht nach Hause zurückkehrte.

© @Wine

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 13.08.2019 11:33

13. In einem Alter von gerade einmal fünf Jahren sollte sich das Leben von Y gravierend verändern. Zunächst begann es damit, dass ihr Vater sich immer wieder im dunklen Kellerraum zurückgezogen hatte. Sie wusste noch, dort durfte keiner hinein. Nach und nach begann er damit, immer etwas grober zu werden, im Umgang mit ihrer Schwester, ihrer Mutter und schlussendlich auch ihr selbst. Es war nachts, als sie wegen eines bitterlichen Schreis wach geworden war. Ängstlich folgte sie dem Geräusch und sah nur, wie der Körper ihrer Mutter zusammen sank. Regungslos. Doch damit sollte nicht Schluss sein. Sie versteckte sich und sah, wie ihr Vater sich auch ihre Schwester vornahm. Lauthals schrie das Mädchen los und auch ihr lebloser Körper sank in die Arme des Mörders. Ihr eigener Vater machte Y unendliche Angst und so rannte sie. Vollkommen verstört wurde sie von einer fremden Frau aufgegabelt, welche sie schlussendlich zur Polizei führen konnte. Und auch wenn alle dort erst einmal vollkommen verwirrt waren und dachten, dieses Kind würde ja nur irgendwelchen Unsinn erzählen, hofften sie alle, dem nachgehen zu können. Schlussendlich aber durften sie feststellen, wie wahrheitsgemäß dieses kleine Mädchen doch geblieben war und auch, wie viel sie dafür mit angesehen haben musste. Bei der ganzen Sache wurde schnell entschieden. Das Mädchen kam unter neuem Namen mit neuen Papieren in eine Pflegefamilie. Eine Familie, welche sich herzlich um sie kümmerte. Psychisch gesehen, auch wenn sie noch sehr jung war, holte sie ihre Vergangenheit hin und wieder ein. Doch bisher führte sie eigentlich doch ein recht normales Leben. Geschnappt wurde ihr Vater jedoch nie.

 

Auch von X würde man nicht behaupten können, dass er jemals ein Unschuldslamm war. Schon in frühen Jahren war er durch geringere Diebstähle in irgendwelchen Supermärkten aufgefallen. In all der Zeit hatte dieses Verhalten jedoch nicht abgenommen, vielmehr war das genaue Gegenteil eingetreten. Und auch wenn man nicht unbedingt von ihm behaupten konnte, dass er ein feiner Kerl war, welchen man gern seinen Eltern vorstellen würde, so gab es jedoch auch bei ihm Grenzen. Dinge, welche er sich vorgenommen hatte, diese nie im Leben zu tun. Viele die ihn kannten, wussten jedoch aber auch nicht, was für eine emotionale Ader in ihm steckte. Dies war wohl aber auch kein Wunder, in den meisten Fällen gab er sich vor allen immer als jemand, welcher sehr kühl und vor allem aber skrupellos sein konnte. So gab es eben auch Sachen, welche er beinahe im Schlaf erledigen konnte. Aufträge, an welchen er mittlerweile sogar gefallen gefunden hatte. Mittlerweile hatte er das Gefühl, aus diesem Milieu austreten zu wollen. Diese Menschen, mit welchen er zusammen arbeitete, waren wie eine Art Familie für ihn geworden. Auch wenn er wusste, dass viele von ihnen Dinge taten oder getan hatten, welche er selbst nicht vertreten könnte. Allerdings gab es schon einmal eine Phase, an welcher er Gewissensbisse hatte, nachdem er erfahren hatte, dass einer von ihnen bereits ein 4 Jahre altes Mädchen auf dem Gewissen hatte..

Doch genau dieser Mann war jener, welcher letztendlich seine ältere Schwester geheiratet hatte. Das diese, trotz des Wissens, damit jedoch kein Problem hatte, konnte X nicht verstehen. Er war jener Mann, von welchem er in den meisten Fällen die Aufträge annehmen musste, schon seid geraumer Zeit, auch wenn er diese immer mit einem beklemmenden Gefühl annehmen musste. Jedoch erst, seid dem er seine Hintergrundgeschichte ein kleines Bisschen besser kennengelernt hatte.
Sein neuer Auftrag jedoch, schien beinahe eine Leichtigkeit für ihn zu sein. Er sollte ein junges Mädchen aufspüren. Diese war wohl die Tochter von jemanden, der noch Schulden bei ihm hatte. Doch dieser Auftrag hatte deutlich mehr Tiefe. Denn er solle sich ihr annähern. Ihre Freundschaft gewinnen und sie vielleicht auch emotional an seine Wenigkeit binden.Und ja, es war wirklich ein Leichtes für ihn. Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie in seinen Augen nicht mehr nur ein Auftrag war. Dann jedoch aber noch von dem Schicksal ihrer Schwester zu erfahren, ließ es ihm das Blut in den Adern gefrieren. Doch alles abzubrechen und sie zu schützen, schien längst zu spät zu sein.

© @Passengers

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 26.09.2019 21:04

14. Als er das erste Mal mit den Machenschaften seines Vaters konfrontiert wurde, war er noch ein kleiner Junge. Ohne jegliches Verständnis davon, was richtig oder falsch war. Er war noch sehr formbar und wurde schnell in eine Richtung gedrängt, welche ihn in einen tiefen Abgrund zog. In eine Welt, die von Dunkelheit überzogen wurde. Denn als er noch ein Kind war, hatte er mit ansehen müssen, wie sein Vater einen gefesselten Mann auf brutale Art und Weise gefoltert hatte. Dies hatte ihn schon früh zu jemanden gemacht, der seine Skrupel verloren hat. Im Kindergarten fiel er schon auf, in dem er gewalttätig gegenüber anderen Kindern gewesen war. Mit den Jahren hatte er bereits Dinge getan, welche andere nicht einmal in ihrem ganzen Leben machten. Immer weiter rutschte er in das Milieu seines Dads. In seiner anfänglichen Zeit nur darum, ein bisschen Geld einzutreiben von Männern, welche noch offene Schulden hatten. Irgendwann wurde er aber dazu verdonnert, auch unangenehmere Aufgaben zu erledigen. Bis man glaubte, dass er das Zeug dazu hatte, all das hier zu übernehmen. Und dies tat er auch, als sein alter Herr irgendwann zu alt für den Job wurde. Ab da an schlug der neue Anführer der Truppe andere Wege ein. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass sich so einige abgewendet hätten, wenn sich zu viel änderte. Allerdings wurde er dafür noch in den Himmel gelobt. Denn seine Methoden waren noch schlimmer als die seines Vorgängers. Vor allem aber auch kälter und ohne erkennbares Gewissen..

 

Vor ungefähr 5 Jahren hatte sie noch ein vollkommen anderes Leben. Wenn sie jetzt alles rückblickend betrachtete, dann würde sie ihr früheres Ich mit einem einzigen Wort bezeichnen. Langweilig. Das traf es, in ihren Augen, ziemlich gut. Ihr altes Leben war an den meisten Tagen immer strukturiert durchgeplant. Sie hatte einen Job, in einem Büro. Dort hatte sie als Sekretärin gearbeitet. Sie hatte Freunde, eine Familie und auch einen Freund. Allerdings gab es immer eine gewisse Leere, welche sie nicht ausfüllen konnte. Dies änderte sich, vom einen auf den anderen Tag. Es war Wochenende, als sie in ihr übliches Café ging, um sich dort einen Kaffee zu genehmigen, als sie von einer sehr seltsamen Frau angesprochen wurde. Diese konnte sie nicht unbedingt einordnen und das Angebot, welches sie ihr gemacht hatte, machte es nicht besser. Sie sollte, wohlgemerkt als jemand ohne Kenntnisse, jemanden unbemerkt Informationen zu entlocken. Warum gerade sie ausgewählt wurde, hatte sie in all den Jahren nie erfahren. Doch um ehrlich zu sein, hatte sie ihr Interesse an dieser Info irgendwann vollkommen verloren. Denn nachdem sie ihren ersten, eher ungeplanten Auftrag übernommen hatte, hatte sie das Gefühl, gefunden zu haben, wonach sie sich sehnte. Und genau diesem Leben ging sie nach. Sie kündigte ihren Job, brach den Kontakt zu ihrem einstigen Freund ab und verringerte den Kontakt zu Freunden und Familie. Immerhin war es nicht förderlich, würden diese irgendwann ahnen, was sie mittlerweile wirklich machte.. Worin sie seit einiger Zeit vollkommen aufging.

Eines Abends wurde Sie also in das Büro ihres Bosses zitiert. Ihr wurde von einer dubiosen Organisation erzählt, welche von innen auseinander genommen werden sollte. Die Polizei war nicht mehr in der Lage, alleine gegen diese Leute vorzugehen. Doch es schien von äußerster Priorität zu sein, schnellstmöglich einen Weg zu finden, alle dem ein Ende zu setzen. Also sollte sie den Köder spielen, in dem sie die Freundin des Kopfes der Bande wurde. Sie hielt sich in einem eher beängstigenden Club auf, um diesen Mann zu treffen, und genau das gelang ihr auch. Immer weiter konnte sie sich in das Leben von ihm schleichen. Allerdings nicht weit genug, um genügend Beweise zu finden. Nicht genügend, um eine Verurteilung zu erreichen, welche lang genug wäre. Mit alledem wären nur sehr wenige Vergehen abgedeckt. Also wurde ihr befohlen, weiter zu machen. Selbst dann, als es um eine Hochzeit ging. Ihr war mulmig bei dem Gedanken. Doch es gab einen Bonus und zum anderen wurde ihr versichert, dass man die Ehe sofort beenden konnte, würde sie die nötigen Beweise sichern. Doch gerade als sie anfing an dem Auftrag zu Zweifeln und zu bemerken, dass sie Gefühle für diesen Mann entwickelt hatte.. wahre Gefühle.. erhielt sie eine Änderung im Auftrag. Sie sollte diesen Kerl töten. Denn alle waren der Meinung, nur so würden sie ihm endlich das Handwerk legen können.


© @Passengers

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 28.01.2020 15:35

15. 19xx. - Sebastian Ramirez war ein junger Polizist, welcher sich am Ende seiner zwanziger Jahre befand. Anfänglich steckte der junge Mann voller Euphorie, konnte es beinahe kaum erwarten, in seinem Job wirklich durchzustarten. In jenem Bereich war er immer sehr engagiert gewesen, neugierig und vor allem voller Tatendrang, all dies wirklich gut zu meistern. Sein eigenes Vorhaben jedoch sollte vollkommen nach hinten losgehen.

 

26. Maerz 19xx. - Jener Tag, an welchem sich für Sebastian sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen sollte. Zu Beginn war es ein typischer Tag. Am Anfang waren es die üblichen Kontrollen, die Sebastian und seinen Partner erwartet hatten, bis sie zu einem Einsatz angefordert worden. Hierbei handelte es sich um einen bewaffneten Raubüberfall, in welchem ein Schusswechsel stattgefunden hatte. Und ein Schuss fand den Weg in die Richtung von Sebastians Partner. Dieser war noch an Ort und Stelle verstorben. Es war mehr oder minder Berufsrisiko und doch hatte er sich nie verziehen, dass er nichts mehr für ihn tun konnte. Zudem wurde er jeden Tag daran erinnert. Nicht nur, weil er seit jeher zu verdammten Schreibtisch Dienst verdonnert wurde, sondern auch, weil sein Boss ihn auch noch tagtäglich daran erinnerte. Bei diesem handelte es sich um den Vater seines ehemaligen Partners und das machte alles einfach nur verdammt kompliziert.
Lebensfreude hatte er Sebastian seit diesem Ereignis kaum noch.

Catherine Mitchell, eine Chemikerin aus Parker, hatte schon immer eine etwas seltsame Vorliebe. Sie interessierte sich stark dafür, wie verschiedene Formen von Giften wirkten und welche Auswirkungen sie für den Menschen haben konnten, wenn nicht der Tod die Folge davon war. Seltsame Vorlieben begleiteten sie jedoch schon ihr ganzes Leben. Wahrscheinlich der Grund, warum sie Zeit ihres Lebens immer eher zu den Außenseitern ihres Umfeldes gezählt hatte.
Ihr streben danach etwas in der Welt zu erschaffen wonach es unmöglich ist, sie zu vergessen, war nie abgeklungen. Also hatte sie sich dazu entschlossen, an einem eigenen Gift zu forschen. Und lange waren ihre Versuche einfach misslungen. Zumindest wenn man bedachte, was sie sich von diesem erhofft hatte. Nach etlichen Versuchen hatte sie es jedoch geschafft. In ihren Augen war es beinahe perfekt gewesen. Es hielt, was sie sich davon versprochen hatte. Allerdings kam sie eines schönen Tages selbst mit dem Gift in Kontakt und dachte, es würde jetzt mit ihr zu Ende gehen. Doch es passierte nichts.
Wie sich herausstellen sollte, war dieses Gift nicht zu 100 Prozent perfekt. Es gab ein gewisses Gen, welches eine Resistenz schaffte und Personen somit immun werden ließ. Zugleich gut und auch schlecht für sie. Wenn man jedoch betrachtete, dass dieses Gen nur circa 1 Prozent aller Menschen aufweisen konnten, war es in ihren Augen jedoch nicht so schlimm. Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit, dass sie an genau so jemanden geraten würde?

15. Oktober 19xx. - Es wurden immer und immer mehr Fälle bekannt, in denen Männer in der Altersklasse 25 bis 35 Jahre ums Leben kamen. Zunächst war ungeklärt, warum sie genau gestorben waren. Es gab keine schwerwiegenden Verletzungen, keine Würgemale und auch ansonsten nichts, was augenscheinlich einen Grund für all das liefern könnte. Die einzige Veränderung an ihnen war eine nahezu einheitlich hellgraue Hautfarbe. Einige Untersuchungen ließen die Vermutung aufkommen, dass die Männer allesamt einen tödlichen Kuss erhalten hatten, der zu einer Vergiftung führte. Zumindest sprachen alle Hinweise dafür.
Der Todeskuss. Auch, wenn Sebastian eigentlichen Schreibtisch Dienst hatte und voller Leere war, erweckte dies sein Interesse. Doch er wusste, dass er diesen Fall niemals hätte übernehmen dürfen. Dafür war er viel zu wichtig. Also beschaffte er sich heimlich Zugang zu den nötigen Unterlagen und fing an, auf eigene Faust zu ermitteln. Ein Tonband immer griffbereit, nur für den Fall, dass es auch ihn erwischen würde. Doch er wusste ja nichts davon, dass es diese knappen 1 Prozent gab. Die, welche nichts vor dem Gift zu befürchten hatten..


© @courage.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.01.2020 15:41.

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 01.03.2020 13:38

16. It doesn't matter where i am. I'm yours.

Laute Sirenen schallten in der Umgebung des Mehrfamilienhauses. Absperrbänder sollten Passanten den Weg zum Haus verbieten. Einige Polizisten sicherten die Umgebung rund um das Gebäude, sowie andere versuchten, den Tatort zu begutachten und Hinweise zu finden. Vor ungefähr einer halben Stunde hatte sich auf dem Präsidium ein junger Mann gemeldet. Er kam von einer Verabredung mit seinen Freunden nach Hause und fand in der Wohnung von ihm und seiner Freundin nur ein unglaubliches Chaos vor. Und einige Blutspuren.. Doch für die Gesetzeshüter schien der Fall schnell erledigt zu sein. Sie fanden genug vermeintliche Beweise dafür, dass die Frau tot sein musste und der Täter die Leiche verschleppt haben musste. Zwar wurde nach dieser Person noch eine Zeit gesucht, doch alle Spuren hatten sie zu keinem brauchbaren Entschluss gebracht. Sie fanden nichts, wo sie hätten ansetzen können, ihrer Meinung nach. Also wurde der Fall eingestellt. Einfach zu den Akten gelegt. Die Familie, sowie auch der Freund waren fassungslos und konnten nicht glauben, dass sie wirklich tot sein sollte.. Es war nicht nur, dass sie es nicht wollten. Irgendwie gab es da so ein Gefühl. All das konnte einfach nicht sein. Und dieses Gefühl sollte auch nicht trügen. Denn was nicht aus der Wohnung einherging, war, was wirklich mit ihr geschehen war. Sie ging nach der Arbeit nach Hause, dort machte die junge Frau es sich gemütlich, ehe sie es auf einmal an der Tür rütteln hörte. Es war kein Schlüssel, der verwendet wurde. Irgendwas anderes. Anstatt sich aber zu verstecken oder gar sofort die Polizei zu rufen, stieg ihre Neugierde und sie ging vorsichtig nachgucken. Urplötzlich stand ihr ein maskierter Mann gegenüber, welcher sie angriff. Sie schlug sich den Hinterkopf an, verlor einiges an Blut, sowie auch das Bewusstsein. Erst als sie bereits weit weg von ihrem Zuhause war, wachte sie in einer Lagerhalle wieder auf. Und das ohne ihre Erinnerungen.. Sie war also nach einer Weile wieder zu sich gekommen, doch ihre Erinnerungen waren verschwunden. Wo sie herkam oder wie ihr Name war, das wusste sie nicht mehr. Nicht einmal, wer ihre Verwandten waren oder wo sie gearbeitet hatte.. Auch erinnerte sich die junge Frau nicht mehr daran, wie sie überhaupt hier hergekommen war. Oder warum sie diese vielen Wunden hatte und ihr Kopf so unglaublich weh tat. Doch die Präsenz des Mannes, welcher sie nicht lange allein ließ, machte ihr große Angst. Ihr war klar, sie musste dort weg. Wie genau sie die Kraft zu alledem hatte aufbringen können, konnte sie sich nicht erklären. Als er sie aber auf die Toilette helfen wollte, gelang es ihr, ihn zu überwältigen. Gerade genug, damit sie fliehen konnte. Danach rannte sie einfach. Solange, sie es aushielt. Es musste immerhin genug Abstand zwischen dem Mann und ihr geschafft werden. Nur hätte sie zu gerne vorher noch Dinge erfahren.. Was er von ihr wollte oder wer sie war, waren einige davon. Doch die Gefahr war zu groß, bei ihm zu bleiben. Irgendwann kam sie an einem Ort an, wo mehr Menschen zu sein schien und rannte geradezu einem Mann in die Arme. Sie erschreckte sich vor ihm. Man merkte ihr die Angst an, konnte sie beinahe selbst spüren. Doch gerade als Polizist konnte er nicht einfach zusehen, wie eine Frau so verstört vor ihm stand. Er wollte das Problem aber nicht damit lösen, sie zur Wache zu bringen, sondern versuchte sie dazu zu überzeugen, sich erst einmal ihm anzuvertrauen. Er wollte ihr helfen. Und so kamen beide tatsächlich ins Gespräch miteinander. Sie gab ihm einen falschen Namen, denn ihren kannte sie immerhin nicht. Nur wenige Dinge vertraute sie dem Mann gegenüber an, soweit das sie nicht zur Polizei geschliffen werden würde. Aber sie sagte ihm, dass sie wohnungslos sei. Also nahm er sie mit zu sich. Er half ihr, einige Sachen zu regeln und man merkte ihr an, wie sie sich regelrecht in seiner Nähe begann, wohlzufühlen. Doch was an diesem Tag an welchem sie sich begegneten, passiert war oder das sie sich nicht an ihre Vergangenheit erinnerte, verschwieg sie weiterhin. Zu groß war die Angst, wie er nach all der Zeit reagieren würde. Denn mittlerweile wohnte sie nicht nur bei ihm, sie sind ein Paar geworden. Es war gänzlich so geworden, als wäre sie wirklich die Person, die sie vorgab zu sein. In ihren Augen war sie auch diese Frau, denn an ihr altes ich, hatte sie sich nie wieder erinnern können. Und bis auf ein paar übliche Probleme fühlte sie sich frei. Doch nach drei Jahren sollte ihre Vergangenheit sie einholen. Sie würde sich mit allem auseinandersetzen müssen.. Eines Abends kam ihr Freund völlig begeistert von der Arbeit wieder. Er freute sich, beinahe wie ein kleines Kind. Ihm war zu Ohren bekommen, dass sie einer anderen Einsatzstelle bei einem alten Fall unter die Arme greifen würden. Dieser Sachverhalt würde gerade erst wieder aufgerollt werden und es ginge dabei unter anderem um eine Person, die damals für Tod erklärt wurde. Doch neue Hinweise haben ergeben, dass sie noch immer am Leben sein könnte. Am liebsten hätte er sofort mit den Ermittlungen begonnen, doch er war nicht eingeteilt für all das. Und wahrscheinlich wäre es, zumindest für sie, auch besser gewesen, wenn es so geblieben wäre. Es sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen, dass es hierbei um sie gehen würde. Ihre Familie, ihre Freunde und insbesondere ihr 'Freund', aus ihrem alten Leben, hatten die Hoffnungen immerhin auch nach all den Jahren nicht aufgegeben. Ihr derzeitiger Partner zeigte jedoch große Leidenschaft für den Fall und wurde bald schon zu alledem hinzugezogen. Schnell erkannte er, dass er das alles hätte lösen können. Doch erst einmal musste er seine Freundin zur Rede stellen. Diese aber blockte ab, wollte von alledem nichts wissen und eigentlich wollte sie auch nicht, dass irgendwer wusste, dass sie noch lebte. Denn scheinbar war ihr sie selbst ja doch nicht klar, wer sie wirklich war..

© @courage.

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 01.03.2020 13:43

17. Two of a kind

Kein Exil ist schöner als das Paradies auf den Kapverden. Die Sonne strahlt jeden Tag aufs Neue und die drückende karibische Hitze kann man besonders gut bei Mimosas oder Pina Coladas genießen. Es gibt kein Auslieferungsabkommen. Das Leben hier ist nicht teuer, aber es ist immer besser, wenn man einiges auf der hohen Kante hat. Dabei ist es egal, wie oder wo das Geld zustande gekommen ist, solange man es hat, stellt keiner ungewollte Fragen. Gerade diese Anonymität genoss X, denn sie hatte etwas, das man eine bewegte Vergangenheit nennt. Nicht viele können, das von sich behaupten, aber man sollte dies auch wirklich keinem wünschen. X, die am Anfang nichts hatte, deren Eltern armseliger White Trash waren, die sich hochgeschlafen hat, eben diese Frau ist in einer herausragenden Nacht und Nebel Aktion aus ihrem alten Leben verschwunden. Zu gründlich hatte sie alles beseitigt, was auf sie zurückzuführen war, und hat jeden mundtot gemacht, der ihr folgen wollte. Ihr großes Haus in Bel-Air ist ihrem Mann, seiner Geliebten und ihrem eigenen Kind verbrannt. So sah es natürlich aus, als wäre sie beim Feuer umgekommen. Skrupellos könnte man die Kindesmörderin selbstredend bezeichnen, so gründlich wie sie die Wertgegenstände verpackt und das Geld auf andere Konten umgeleitet hatte. Ihre Flucht war ein gelungenes Kunststück und allein lebte es sich auch gleich viel besser. Nun störte sie niemand mehr und ihre Villa am Stand war bis auf ihre Wenigkeit leer. Doch sie ärgert sich über den Neuankömmling auf der Insel, welcher sich auf einmal überall rumtreibt, wo sie sich sonst so gerne aufhält. Y ist der festen Überzeugung, er solle gar nicht hier sein. Nein, eigentlich gehörte er zurück in die Staaten. Es konnte nur ein schlechtes Missverständnis sein. Schließlich war er der Erbe des ZZZ- Imperiums und konnte gar kein Betrüger sein. Er hatte schließlich nur gemacht, was seine Berater ihm erteilt hatten. Mit dem Mord seines Bruders wollte er gar nicht anfangen. Wie konnten seine Eltern es wagen, ihn, der eigentlich unschuldig war, ins Exil zu verbannen? Glaubten auch sie, dass er seiner Taten schuldig war? Sein Rückzugsort, nicht weniger imposant als der von X, stand am anderen Ende der Insel und war ihm zu einem Gefängnis geworden. Kein Kontakt mit jemandem aus seiner Vergangenheit und dazu hatte er die Hitze entschieden satt. Es musste einen Weg zurückgeben. Er hatte die andere Amerikanerin auf der Insel nicht erkannt, doch vielleicht würde gerade sie ihm behilflich sein, zurück in heimische Gefilde zu kommen. Vielleicht konnten sie sich gegenseitig helfen, wenn sie dem anderen dafür genug über den Weg trauten. Schließlich waren sie beide doch gleich, oder nicht?


© @BryntheBeatnik 

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 04.04.2020 21:35

18. Ein zirkus reifer Mord

Ein selbstverliebter Kommissar. Ein undercover Azubi mit zwei linken Füßen. Eine in der Mitte durch geteilte Frau.

Wayne Thompson ist nicht irgendein Kommissar. Er ist der Kommissar und das weiß er auch. Bisher arbeitete er eigentlich immer allein, doch ein neuer Mordfall treibt selbst ihm Denkfalten auf die Stirn. Wer konnte die Frau ermordet haben? Und warum wurde sie zweigeteilt? Am Tatort finden sich keine Hinweise auf den Täter. Nur ein Dokument lässt darauf schließen, dass das Opfer Besuch von jemanden aus dem Zirkus erwartet hatte. Dieser befand sich zur Zeit schon nicht mehr in der Stadt und ist weitergezogen. Sonderlich gut auf Polizisten waren die Zirkusleute auch nicht zu sprechen. Die Ermittlungen würden sich so nur noch weiter hinauszögern. Anstatt offen zu ermitteln, wollten sie verdeckt ermitteln. Wayne hatte zwar viele Talente, doch man würde ihn gewiss nicht als Artisten ernst nehmen. Jemand anderer musste her. Da kam der Azubi Lewis wie gerufen, der schon so lange auf seinen Einsatz gewartet hatte. Er konnte nicht nur jonglieren, sondern hatte sich schon mehrere Jahre am Trapez versucht, bevor er sich für den Beruf eines Polizisten entschieden hatte.
Völlig aus dem Häuschen packte Lewis sofort seine sieben Sachen und machte sich mit Wayne auf die Reise zum nächsten Aufenthaltsort. Der erfahrene Kommissar sollte sich als Besucher etwas umsehen und immer in der Nähe bleiben, um auf den Tollpatsch aufzupassen. Sonderlich begeistert war er nicht, ausgerechnet mit diesem Kasper zusammenarbeiten zu müssen, doch ihm blieb nichts anderes übrig.
Werden sie den Fall lösen? Wird Lewis' Verkleidung aufgedeckt? Welcher der Zirkusleute ist der Mörder? Der stille Clown? Der Schwertschlucker, der Lewis immer wieder anbaggert? Oder sind sie vielleicht doch unschuldig und sie suchen an der völlig falschen Stelle?

© @Silber22

Antworten

Handlungen
Administrator

22, Weiblich

  Schriftsteller Assistent

Beiträge: 487

Re: Gewalt & Kriminalität — private Rollenspiel-Handlungen

von Handlungen am 28.05.2020 19:37

19. FSK 18!!

 „Was glauben Sie? Wie viele Verbrecher laufen frei herum? Wie viele davon haben es vor Gericht, jedoch aus prozessualen oder sonstigen Gründen nicht hinter Gitter geschafft? Leute, die eigentlich weggesperrt gehören, laufen aufgrund eines Fehlers der Justiz oder irgendeines Insidejobs immer noch frei herum. Mörder. Kinderschänder. Vergewaltiger. Wie können Sie das rechtfertigen? Wo ist die Gerechtigkeit?"

 

X hat sich diesen Missstand zur Aufgabe gemacht. Mithilfe der Agency [umzubenennen] wird jeder erfolglose Fall durch ein Team aus Spezialisten nochmals aufgearbeitet und überprüft. Behörden, Anwälte und Kontaktpersonen der potenziellen Häftlinge werden kontrolliert. Zumindest hat man das X so beigebracht, als man sie angeworben hatte. X gehöre nun zu den „Guten", die auf der Welt für mehr Gerechtigkeit sorgen würden. Schließlich würde das der Justiz allein nicht immer gelingen. X übernahm dadurch, ohne die Machenschaften der Agency zu hinterfragen, die zugewiesenen Missionen und erlöste die Opfer von den vermeintlichen Tätern. Erleichterte die Welt um vermeintliche Monster – zumindest war sie bislang fest davon überzeugt.
Dass X durch ihre Taten jedoch selbst zu einer dieser Monster wurde, war Y nicht entgangen. Er selbst gehört einem staatlichen Geheimdienst an, welcher den Hinweis erhalten hatte, dass sich eine Institution der Selbstjustiz verschrieben hatte und dies zu verherrlichen meinte. Y hat seitdem die Agency im Visier und einige der Missionen mitverfolgt. Letztendlich hat er es sogar geschafft, sich in der Organisation einzuschleusen und dadurch ein Grundverständnis für ihre Arbeitsweise erlangen können. Dabei ist er zu Erkenntnissen gelangt, die die Unternehmensphilosophie – denn mehr als das war die Agency, seiner Erkenntnisse nach, nicht gewesen – infrage stellte.

Der Agency sind natürlich nicht entgangen, dass sie einen Maulwurf unter sich haben. Um ihre wahren Absichten nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, wurden X und Y derselben Mission ausgesetzt. Wobei sich Xs Auftrag in einem Punkt unterscheidet: ohne Ys Leichnam ist sie ihren Job los.
© @Anticonformist

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.05.2020 19:37.
Erste Seite  |  «  |  1  |  2

« zurück zum Forum